Idee

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Mit dem politischen Beschluss, den ursprünglichen Masterplan zur Entwicklung des Planungsgebiets „Stuttgart 21“ zu verwerfen, besteht nun die Möglichkeit diesen Prozess neu zu denken und modellhaft zu gestalten. Im Rahmen des Workshops vom 21.-27.05.2017 im Interimsquartier des Kunstverein Wagenhalle e.V., der Container City wurde gemeinsam mit teilnehmenden Akteuren Ideen für das ausgewiesene Areal entwickelt sowie der gewünschte Charakter des entstehenden Quartiers diskutiert. Mit dem Projekt Rosenstein Code wird nun eine Strategie zur experimentellen Quartiersentwicklung am Inneren Nordbahnhof aufgezeigt und ein mögliches Szenario skizziert.

Die im Kontext des abgeschlossenen Beteiligungsverfahren Forum Rosenstein entstandenen Netzwerke wurden zudem im Rahmen der Workshop Woche aufgefrischt und weitergeführt. Die im Memorandum Rosenstein zusammengefassten Leitplanken dienten als Grundlage, die konzeptionellen Ideen für das Areal des Inneren Nordbahnhofs zu schärfen und zu konkretisieren.

Der Kunstverein Wagenhalle e.V. stellte mit dem Projektraum TAUT als lokal ansässiger Akteur freundlicher Weise die Plattform für den Workshop. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit Anja Koch, Koordinatorin des Projektraum TAUT und Robin Bischoff, 1. Vorstand organisiert und durchgeführt und ist Teil des „Summer in the Container City“.

TELEINTERNETCAFE, das Berliner Büro für Architektur und Urbanismus konnte für die Moderation der Workshop-Woche gewonnen werden. Diese erhielt somit einen angemessenen fachlichen Rahmen, denn mit Ihrem prämierten Entwurf zur städtebaulich-prozessualen Fortentwicklung des Kreativquartiers an der Dachauer Straße in München hat dieses junge Büro zukunftweisende sowie umsetzbare Strategien aufgezeigt.

Ursula Baus und Christian Holl, Mitherausgerber von Marlowes, einem E-Magazin für Qualitätsjournalismus in den Bereichen Architektur und Stadt, hatten einzelne Workshoptage begleitet und inhaltlich bereichert.

Die identifizierten Akteure, die zur Teilnahme angeregt wurden, waren Einzelpersonen der Verwaltung, Sachkundige und externe Experten, Entscheidungsträger oder Interessenvertreter, Institutionen aus Kunst und Kultur, jedoch auch die Akteure des abgeschlossenen Beteiligungsverfahrens.

Ab Mitte Juli finden Sie unter dem Reiter Dokumentation den Rosenstein Code zum Download.